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Buchstabe K - Kardiologie Mannheim
Herz-ABC Buchstabe K

Kardiomyopathie

Allgemeiner Begriff für Herzmuskelerkrankung. Es werden drei Formen unterschieden:

Dilatative Kardiomyopathie

Häufigste Form der K. Die Ursache ist oft erblich bedingt, häufig auch durch Alkohol. Seltener sind Virusinfektionen mit Herzmuskelentzündung oder seltene Stoffwechselerkrankungen verantwortlich. Das Herz ist erweitert und die Herzmuskelkraft herabgesetzt. Dies bedingt das Bild einer Herzinsuffizienz. Die Diagnose erfolgt mittels Echokardiographie und erfordert den Ausschluß einer koronaren Herzerkrankung mittels Herzkatheteruntersuchung. Die Behandlung erfolgt wie bei Herzinsuffizienz.

Hypertrophe Kardiomyopathie

Meist sehr erhebliche Verdickung des Herzmuskels mit der Folge einer Einstrombehinderung des Blutes. Kann auch zum Bild der Herzinsuffizienz führen. Die Ursache ist genetisch bedingt. Behandelt wird mit Medikamenten.

Liegt gleichzeitig eine unproportionale Verdickung der Herzscheidewand vor, kann das zu einer bedeutenden Behinderung des Ausstroms des Blutes in die Hauptschlagader führen, da diese Verdickung im Ausflußtrakt unterhalb der Aortenklappe liegt. Symptome sind Schwindel bei Anstrengung und Kollaps mit Bewußtlosigkeit (Synkope), letzere u.U. auch ausgelöst durch Herzrhythmusstörungen. Behandelt werden leichtere Fälle mit Medikamenten, schwerere durch Operation oder durch einen speziellen Herzkathetereingriff.

Restriktive Kardiomyopathie

Seltenste Form, verursacht durch Verdickung der Herzinnenhaut bei verschiedenen seltenen Erkrankungen.

Koronararterien

siehe Herzkranzgefäße

Koronare Herzerkrankung (KHK)

Erkrankung der Herzkranzarterien, generell bedingt durch Arteriosklerose. Die Erkrankung ist charakterisiert durch Auflagerungen in der Gefäßwand, die schließlich bis zu Verengungen fortschreiten können. Das führt zu einer Einschränkung der Blutzufuhr zum Herzen. Es ensteht das typische Symptom Angina pectoris. Schwere Störungen der Herzmuskeldurchblutung führen zu einer dauerhaften Schädigung des Herzmuskels. Verschließt sich eine Herzkranzarterie durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) vollständig, entsteht ein Herzinfarkt.

Die Diagnose der koronaren Herzerkrankung kann mit verschiedenen Methoden durchgeführt werden: Standardmethode ist das Belastungs-EKG. Das Ruhe-EKG zeigt nur sehr selten Veränderungen und ist daher ohne wesentliche Aussagekraft. Aber auch das Belastungs-EKG hat eine nicht kleine Fehlerquote. Etwa 30% sind dabei nicht erkennbar.

Speziellere Methoden sind die Streßechokardiographie und die Myokardszintigraphie. Mit diesen können Durchblutungsstörungen des Herzmuskels genauer als mit dem Belastungs-EKG erkannt werden und daraus Rückschlüsse auf Verengungen (Stenosen) der Herzkranzarterien gezogen werden. In bestimmten Fällen können die Koronararterien auch mit dem Koronar-CT dargestellt werden. Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) erlaubt unter medikamentöser Belastung eine funktionelle Beurteilung der Herzdurchblutung. Die Darstellung der Herzkranzarterien ist in Entwicklung. Standardmethode für die direkte Darstellung der Herzkranzarterien ist die Koronarangiographie (Herzkatheteruntersuchung), die zur Planung von Eingriffen zwingend notwendig ist.

Behandelt wird die koronare Herzerkrankung in Abhängigkeit vom Schweregrad. In leichteren Fällen genügen Medikamente zur Verbesserung der Herzmuskeldurchblutung bzw. zur Herabsetzung des Sauerstoffverbrauchs des Herzens. Herzu gehören vor allem die Medikamentengruppen Nitrate, Calciumantagonisten und Betablocker. Dazu sollte ein niedrig dosiertes Aspirin-Präparat eingenommen werden. Von großer Wichtigkeit ist die Behandlung bzw. Vermeidung der koronaren Risikofaktoren.

In schwereren Fällen ist eine Ballondilatation (PTCA) angebracht. Sie ist nur bei geeigneten Koronarbefunden möglich, die mittels Herzkatheter definiert werden. Bei noch ausgeprägterer KHK ist oft eine Bypassoperation angebracht.

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